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Weniger Gegenwind

Lärm, Licht und Berührungen: Reize im Schulalltag

Kennst du das?

Du sollst eine Aufgabe lösen, während Menschen durcheinanderreden, ein Stuhl scharrt und jemand gegen deinen Tisch stößt. Manche Kinder erleben solche Situationen besonders intensiv.

Was dahinterstecken könnte

Sinneseindrücke werden von Menschen unterschiedlich wahrgenommen und verarbeitet. Manche Kinder suchen Bewegung oder bestimmte Reize, andere brauchen Schutz vor Lärm, Licht, Gerüchen oder Berührungen. Auch wechselnde Temperatur, Kleidung oder volle Flure können zur Belastung beitragen. Welche Reize zählen, ist individuell.

Forscht mal

Was ist anstrengend – und was hilft? Wann ist der Reizrucksack schon vor der Pause ziemlich voll?

Zum Ausprobieren

Einen ruhigeren Platz, passende Kopfhörer für geeignete Arbeitsphasen oder eine diskrete Bewegungshilfe testen. Falls die Hände Beschäftigung brauchen, können leise Fidgets hilfreicher als störende Geräusche sein. Nicht automatisch annehmen, dass Reizreduktion für jedes Kind die beste Lösung ist.

Für die Schule

„Viele gleichzeitige Geräusche machen es meinem Kind schwer, Arbeitsanweisungen aufzunehmen. Können wir eine ruhigere Variante ausprobieren?“

Vertiefung

Der Reizrucksack ist eine Metapher für angesammelte Belastungen; keine messbare Diagnose. Vertiefung mit dem bestehenden interaktiven Reizrucksack.

Zum bestehenden Reizrucksack