Die SPRIT-Methode für euren Schulalltag
Kennst du das?
Du hast schon vieles probiert. Manchmal hilft es, nicht noch mehr Ideen zu sammeln, sondern erst einmal zu sortieren, was jetzt tatsächlich wichtig ist.
Was dahinterstecken könnte
Kirans SPRIT-Methode ist ein Orientierungsraster: S – Stärken: Wofür interessiert sich dein Kind? Wo gelingt etwas? Wer oder was gibt Halt? P – Prioritäten: Was braucht es gerade zuerst? Was kann warten? R – Reize: Welche Einflüsse machen es schwerer? Welche Bedingungen könnten wir anpassen? I – Im Gespräch: Wie bleiben Kind, Eltern und Schule im Austausch? T – Trauen & Trainieren: Welcher nächste machbare Schritt wird auf der Grundlage von Sicherheit langsam eingeübt?
Forscht mal
Welcher Buchstabe ist gerade euer sinnvollster Einstieg? Ihr müsst nicht alle fünf gleichzeitig bearbeiten.
Zum Ausprobieren
Beispiel Schulbeginn: Das Kind hat einen guten Draht zur Lehrkraft (S). Priorität ist ein sicherer Start, nicht sofort das selbstständige Ankommen (P). Morgens ist der volle Flur sehr laut (R). Familie und Schule suchen einen geeigneten Ablauf (I). Wenn Sicherheit gewachsen ist, kann das Kind einen Abschied in etwas größerer Entfernung ausprobieren (T). Diese Schritte sind nur ein Beispiel, kein festes Trainingsschema.
Für die Schule
„Uns ist wichtig, dass unser Kind sich beim Ankommen sicherer fühlt. Können wir gemeinsam schauen, welcher kleine Schritt jetzt passt und wann wir den nächsten versuchen?“
Vertiefung
Die „Rennstrecke“ gehört ebenfalls zu S: Wo erlebt sich das Kind lebendig, kompetent und interessiert? Hobbys nicht als Druckmittel einsetzen, um schulisches Verhalten zu steuern.