Übergänge, Schulmorgen und Hausaufgaben
Kennst du das?
Vom Frühstück zum Anziehen, vom Spielen zu den Hausaufgaben, vom Schulhof zum Unterricht. Kleine Wechsel von außen können innen richtig viel Arbeit sein.
Was dahinterstecken könnte
Übergänge verlangen Loslassen, Umschalten, Planung, Zeitgefühl und neue Orientierung. Besonders bei vollem Akku-Minus, hoher Vertiefung oder großem Bedarf an Vorhersehbarkeit kann das schwer sein. Eine Blockade kann nach Überlastung aussehen – oder mit Angst, fehlender Klarheit oder unpassenden Anforderungen zusammenhängen.
Forscht mal
Welcher Übergang ist schwer? Was passiert direkt davor? Was gelingt an anderen Tagen leichter? Ist dein Kind erreichbar und sind die körperlichen Bedürfnisse versorgt?
Zum Ausprobieren
Nur einen Übergang auswählen; frühzeitig ankündigen oder in zwei sichtbare Schritte teilen. Bei Hausaufgaben zunächst prüfen, ob nach der Schule überhaupt ausreichend Energie vorhanden ist, und die Schulanforderungen bei Bedarf gemeinsam besprechen.
Für die Schule
„Der Wechsel zwischen Tätigkeiten ist für mein Kind oft anstrengend. Können wir den nächsten Schritt sichtbarer machen und schauen, ob das hilft?“
Vertiefung
Schulvermeidung nicht als bloßes Übergangsthema behandeln. Bei anhaltendem Widerstand, Angst, wiederkehrenden Bauch-/Kopfschmerzen oder hohem Leidensdruck früh mit dem Kind, der Schule und bei Bedarf Fachstellen klären, was belastet. Bei Verdacht auf Mobbing Schutzfragen direkt ansprechen.